Der virtuelle Bienenstand der Bautzner Lindenschule

In diesem Jahr wurde an der Bautzner Lindenschule wieder mit großem Eifer geforscht, geplant und gebaut. Unter dem Motto „Was macht die Biene, wenn sie zu Hause ist?“ tauchten die Schülerinnen und Schüler tief in die faszinierende Welt der Honigbienen ein. Dabei lernten sie nicht nur viel über das Leben im Bienenstock, sondern auch über die enorme Bedeutung der Bienen für Natur, Umwelt und Landwirtschaft.

Die Bautzner Lindenschule begleitet Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichsten individuellen Förderbedarfen. Umso beeindruckender war es zu erleben, mit welcher Begeisterung, Ausdauer und Kreativität die Schülerinnen und Schüler dieses Projekt gestaltet haben. Jeder brachte seine persönlichen Stärken ein und zeigte, dass gemeinsames Arbeiten Barrieren überwinden und außergewöhnliche Ergebnisse hervorbringen kann.

Schon im Frühjahr begann die intensive Projektarbeit. Mit Maßband, Säge, Akkuschrauber und jeder Menge kreativer Ideen machten sich die jungen Tüftlerinnen und Tüftler daran, einen ganz besonderen Bienenstand zu entwickeln. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei erneut von Günter Sodan, der das Projekt mit viel Fachwissen, Geduld, imkerlichen Wissen und handwerklichem Geschick begleitete.

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

Besonders schön war zu beobachten, wie die Schülerinnen und Schüler im Verlauf des Projektes über sich hinauswuchsen. Viele Arbeitsschritte erforderten Konzentration, Geduld und gegenseitige Unterstützung. Dabei entstanden nicht nur handwerkliche Fähigkeiten und neues Wissen über die Natur, sondern auch Selbstvertrauen, Teamgeist und die Freude am gemeinsamen Erfolg.

Der virtuelle Bienenstand ist deshalb weit mehr als ein Informationsort über Honigbienen. Er steht auch für das, was Kinder und Jugendliche erreichen können, wenn man ihnen Vertrauen schenkt, ihre Stärken fördert und ihnen die Möglichkeit gibt, eigene Ideen umzusetzen. Selbst die hauseigene Schülerzeitung berichtete über den virtuellen Bienenstand.

Ein süßer Dank zum Projektabschluss

Nach so viel Einsatz durfte auch gefeiert werden. Schon in den frühen Morgenstunden liefen die Vorbereitungen für den Abschluss auf Hochtouren.

Für einen besonderen Höhepunkt sorgte Bäckermeister Rico Kuntsche von „Ricos Backstübel“ in der Pchalekstraße in Bautzen. Mit einem herrlich saftigen, goldgelben und überaus leckeren Bienenstich überraschte er die Projektbeteiligten. Für viele Kinder war diese süße Überraschung ein besonderer Moment und die perfekte Belohnung für die geleistete Arbeit.

Der köstliche Kuchen sorgte für leuchtende Augen, fröhliche Gesichter und große Begeisterung. Bei einem gemeinsamen Stück Bienenstich konnten die Schülerinnen und Schüler stolz auf ihr Werk zurückblicken und den erfolgreichen Abschluss ihres Projektes genießen.

Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei Rico Kuntsche und Günter Sodan die Unterstützung. Solche Gesten zeigen, wie wichtig Zusammenhalt, Wertschätzung und gesellschaftliches Engagement für die Förderung von Kindern und Jugendlichen sind.

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